Wiesen-Wachtelweizen [Melampyrum pratense]
Wiesen-Wachtelweizen [Melampyrum pratense]
(BUND Pfinztal)
Zwischen Mai und August blüht der in weiten Reilen Europas verbreitete Wiesen-Wachtelweizen. Sein Name ist irreführend, denn die einjährige Pflanze wächst in aller Regel nicht auf Wiesen, sondern in lichten Wäldern oder am Waldrand.
Wie alle Wachtelweizen-Arten ist auch der Wiesen-Wachtelweizen ein Halbschmarotzer, d.h. er bezieht seine Nährstoffe zum Teil dadurch, dass er die Wurzeln anderer Pflanzen, insbesondere von Fichten, anzapft.
Als Bestäuber des Wiesen-Wachtelweizens fungieren hauptsächlich Hummeln; auch Selbstbestäubung ist aber möglich.
Alle Pflanzenteile, vor allem die Samen, enthalten Aucubin und sind deshalb leicht giftig.