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Auch auf der Gemarkung der Gemeinde Pfinztal marschieren im Frühjahr bei warmen, regnerischen Wetterverhältnissen Hunderte von Fröschen, Kröten, Molchen und Salamandern zu ihren Laichplätzen. Dabei finden jedoch viele den Tod auf den Straßen. Zu ihrem Schutz stellt die Ortsgruppe des BUND Pfinztal in den verschieden Ortschaften der Gemeinde Pfinztal alljährlich Krötenzäune auf, an denen dann die Amphibien abgesammelt und zu ihren Laichplätzen transportiert werden. Dies hat in der Vergangenheit schon Tausenden von Tieren das Leben gerettet. Ohne diese Schutzmaßnahmen hätten die Tiere keine Chance gegen den gnadenlosen Kraftfahrzeugverkehr. Besonders Erdkröten, Springfrösche und Feuersalamander marschieren nachts in großen Mengen über unsere Straßen in Richtung ihrer Laichtümpel. Pfinztal besitzt starke und stabile Feuersalamanderpopulationen und darüberhinaus die größte Population von Springfröschen in ganz Baden-Wuerttemberg. So wurden bei einer Erhebung 1996 über 1.600 Springfrösche gezählt. Die Population befindet sich in der "Edergrube" zwischen Berghausen und Söllingen. Aber auch andere, seltene Amphibienarten wie Kammolch, Moorfrosch und Gelbbauchunke sind in Pfinztal heimisch. Mit Hilfe des Umweltamtes der Gemeinde Pfinztal werden überall auf der Gemarkung der Gemeinde Tümpel angelegt, um auch in Zukunft das Überleben dieser nützlichen und schönen Tiere sicherzustellen. |
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Bilder der diesjährigen Amphibienschutzaktion finden sie hier |
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